Das GaleriehotelDer ganze Gebäudekomplex des Galeriehotels dient als Ausstellungsraum. Dieser kann einer einzelnen Künstlerpersönlichkeit zur Verfügung stehen oder pro Etage auf drei Künstlerinnen und Künstler aufgeteilt werden. Dank der Ausstellungsfläche über drei Etagen ist es möglich, entweder umfassende Werkschauen oder interessante Gegenüberstellungen zu präsentieren. Bei dem jährlich stattfindenden Wechsel erhält jedes Zimmer jeweils eine neue künstlerische Note.
Der eine Teil des Galeriehotels ist mit Möbeln des Schweizer Designers Kurt Thut, der andere mit Möbeln der beiden italienischen Designer Vico Magistretti und Achille Castiglioni eingerichtet. Das Galeriehotel verfügt über 19 Zimmer unterschiedlicher Grösse, drei Suiten und eine Junior-Suite.
Im ganzen Teufelhof hat man kabellosen Internet-Anschluss zum Public Wireless LAN. Alle Zimmer im Galerie- sowie im Kunsthotel sind Nichtraucher-Zimmer
Die aktuelle Ausstellung
GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG Ein Ausstellungszyklus mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern mit einer psychischen oder geistigen Behinderung. DIE AUSSTELLUNG Die Ausstellung «Gottes Werk und Teufels Beitrag» basiert auf zwei Ebenen. Zum einen werden in sämtlichen Zimmer des Galeriehotels sowie in den dazu gehörenden Gängen und Treppenhäusern Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus der «Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel» und der Kreativwerkstatt der Institution «WohnWerk» ausgestellt. Das heisst, hier wird bis im Juni 2008 ein breites Spektrum unterschiedlicher Arbeiten gezeigt. Die monatlich wechselnden Ausstellungen in der Weinstube werden jeweils einer einzelnen Person oder Gruppe gewidmet sein, so dass ausführlicher auf deren individuelle Arbeiten eingegangen werden kann. DIE MITWIRKENDEN Die künstlerisch orientierte Kreativwerkstatt des Bürgerspital Basel gibt es seit 1993. Hier arbeiten Menschen mit einer Behinderung auf Grund ihrer künstlerischen Neigungen und Fähigkeiten. Die Ausstrahlung der Werkstatt geht mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus. Werke wurden in Hamburg, Münster, Berlin und Dänemark ausgestellt. Die Neue Zürcher Zeitung widmete der Werkstatt ein dreiseitiges Porträt. Simone Kurz und Markus Häberlin initieren als «fehlerpfleger» seit über 10 Jahren Kunstprojekte mit Künstlern der «Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel», so wie das 2004 erschienene Buch „Grenzlichter“.«Wir arbeiten nicht therapeutisch, auch wenn es ‚gut tut’ zu malen. Wir arbeiten nicht pädagogisch, die Vermittlung von korrektem Malen und Zeichnen interessiert uns nicht. Was uns fasziniert, sind die Menschen und der einzigartige, ja vielleicht eigenartige Stil des Einzelnen.» Vergleichbare Ziele verfolgen Thomas Haag und Lara Molinari, welche die Kreativwerkstatt der Institution «WohnWerk» leiten. In dieser Abteilung werden Menschen betreut, denen es nicht möglich ist, genau nach Vorgaben und in definierten Zeitabschnitten konzentriert zu arbeiten. Aus diesem Grund bietet das WohnWerk, neben der Produktion, eine Tagesstruktur an, die es erlaubt, verborgene Fähigkeiten entdecken zu lassen. Das Ergebnis dieses Arbeitens spiegelt sich in Bildern, Objekten und Produkten wieder, die unter dem Label «noT pErfeKt» entstehen und nun auch im Galeriehotel des Teufelhofs zu sehen sein werden.
Die kommende AusstellungGesucht: Familienfotoalben
Im Juni 2008 wechselt die Ausstellung im Galeriehotel Teufelhof. Diesmal kommen keine Künstlerinnen und Künstler zum Zug. Die nächste Ausstellung soll nämlich Familiengeschichten erzählen. Und zwar in Form von Fotoalben. Diese erzählen oft wundersame Geschichten. Geschichten von Reisen oder Erlebnissen, von denen bereits die direkten Nachkommen keine Ahnung mehr haben. Und gerade deshalb bekommen sie auch für Aussenstehende ihren besonderen Reiz. So wird bei der nächsten Ausstellung in jedem der 24 Zimmern des Galeriehotels Teufelhof ein Fotoalbum aufliegt, aus dem die spannendsten Aufnahmen als Grossvergrösserung die Wände zieren. Solche Alben zu finden, hat sich als nicht ganz einfach herausgestellt. Antiquarisch haben sie keinen Stellenwert und landen bei Räumungen meist im Abfall. Deshalb möchte ich Sie um Ihre Mithilfe bitten. Wenn Sie solche Familienalben besitzen und sich von ihnen trennen können, oder wenn Sie wissen, wo solche zu finden sind, dann lassen Sie es mich bitte wissen. Ich danke Ihnen bereits jetzt für Ihre Mithilfe bei der Gestaltung der nächsten Ausstellung im Galeriehotel. Dominique Thommy-Kneschaurek
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