Thomas Rabenschlag«Nie ist der Herbst so schön wie im April» Ein musikalisch-kabarettistisches Kontrastprogramm Nach seinem glänzenden ersten Liederabend «Alles wird anders» mit Gedichten und Texten von Robert Gernhardt, bringt Thomas Rabenschlag sein neues Soloprogramm bei uns zur Uraufführung. Diesmal hat er nicht nur die Musik, sondern auch die Texte selbst geschrieben, denn, so meint er: «Niemandem zahle ich Tantiemen so gerne wie mir selber.» Sein musikalisch-kabarettistischer Abend beschreibt in vielfältiger Art und Weise die heftigen, kontrastreichen Erlebnisse eines Mannes auf dem Weg vom Leid zum Lied. Mit Wehmut und Witz erinnert er sich an seine frühen Jahre als Blockflötengenie und erzählt von seiner kurzen Karriere als Tanzbär; er entlarvt Beethoven, bereichert uns mit Rachmaninoff und rappt sich nachhaltig in den grünen Bereich, degustiert Heringsorbet und erklärt uns die Vorteile der Wiener Auster. Ohrenbetörend wie ein Rabe singt er die Lieder, die uns noch gefehlt haben, fischt flinkfingrig wilde und welke Weisen aus dem Tastenteich, hat unerwartete Schwierigkeiten mit einem Bild von Matisse und verkündet mit Entschiedenheit: „Patriotismus nicht sein!“ 

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