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Kunsthotel

Das Kunsthotel verfügt über acht Zimmer und eine Suite, die alle als bewohnbare Kunstwerke eingerichtet sind. In regelmässigen Abständen werden die Zimmer von Künstlern neu gestaltet. Die Idee ist, dass die Gäste in der Kunst wohnen und nicht nur, wie sonst üblich, Kunst in den Zimmern zu sehen ist. Ein Wortspiel vielleicht, welches in der Umsetzung aber eine grosse Bedeutung hat. Denn: Der Gast soll die Kunst in einem neuen Kontext erleben können und sich auch so individuell untergebracht fühlen wie bei «Freunden».
Bis auf die Suite sind alle Zimmer mit zwei getrennten Betten eingerichtet. Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer und verfügen über CD-Radiowecker, Fernseher, Telefon, Nespresso Maschine zur kostenlosen Benützung, Wasser auf dem Zimmer, Zimmersafe sowie kostenloses Public Wireless-LAN. Die Zimmer im Kunsthotel sind via Treppe erreichbar.

Die neuen Kunstzimmer entstehen

Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu geben und mit einer spannenden Aufgabe zu betrauen, gehört seit jeher zum Teufelhof. Und so geben wir Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit unsere Kunstzimmer zu gestalten. Diese sind am Entstehen oder teilweise noch in Arbeit.

Doch zunächst zum Hintergrund: Im Wesentlichen geht es um das Erleben von Kunst in einem neuen Kontext. Die Idee ist, dass die Hotelzimmer als Kunstwerke realisiert und als «Raumkunst» geschaffen werden. Diese raumfüllenden, eigentlichen Erfahrungswelten stellen ganz eigene Anforderungen und lassen die Kunst in einem neuen Kontext erlebbar machen. Das Kunstpublikum kann in herkömmlichen Ausstellungen nur zeitlich beschränkt verweilen und wird in seiner individuellen Auseinandersetzung durch andere Besucher permanent gestört. Will man also diese Aspekte ausschliessen, bleibt nur eines übrig: Man muss „Ausstellungsbedingungen“ schaffen, welche die Möglichkeit bieten, ein solches Kunstwerk bewohnbar und individuell erfahrbar zu machen. Genau hier knüpft das Kunsthotel im Teufelhof Basel an: Hier werden in den Hotelzimmern Kunstinstallationen geschaffen, die von den Gästen, aber auch von Besuchern, im wahrsten Sinne des Wortes erlebt werden können.

Der Teufelhof Basel hat nun Kunstschaffende ausgesucht und sich dabei auf ein Experiment eingelassen. Wir gewähren den Künstlerinnen und Künstlern maximale Freiheit. Für die Gestaltung der Zimmer sind folgende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt worden:
  • Dieter Meier, das bekannte Zürcher Multitalent, für die Zimmer 1 und 2 (realisiert bis im März 2015)
  • Das Trio Mickry 3, Frauenpower aus Zürich, für die Zimmer 3 und 4 (bereits erstellt)
  • Der junge und sehr begabte Künstler Andreas Mattle aus Basel für die Zimmer 5 und 6 (realisiert im Januar 2015)
  • Die bekannte Künstlerin Julia Steiner aus Solothurn/Basel mit ihren raumgreifenden Zeichnungen in den Zimmern 7 und 8 (bereits erstellt)
  • Joseph Egan aus Zürich mit seiner sehr poetischen Kunst im Zimmer 9. (bereits erstellt)
Entstanden sind kreative, hoch spannende Zimmer, die erlebt werden müssen. Beeindruckend in ihrer Vielfalt, jeweils ganz anders im Stil und in jedem Fall hochklassig. Sei es die wilde, mutige Umsetzung von Mickry 3 unter dem Thema «Eine Nacht mit Mickry 3» und der sehr realistischen Nachbildung ihres Ateliers, die stille Arbeit der Julia Steiner mit grossformatigen Zeichnungen und dem Öffnen verschiedener Bildräume oder dem sehr poetischen Zimmer von Joseph Egan unter dem Motto «Sleeping in a Question». Die Künstler Dieter Meier und Andreas Mattle arbeiten noch an und in ihren Zimmern, die eingereichten Ideen lassen uns voller Vorfreude auf diese Zimmer warten.

Für die Fotos der Kunstzimmer konnten wir den Fotografen André Albrecht verpflichten.