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Das Kunsthotel

Es gibt Kunstformen, die nur erlebt werden können, wenn man in ihnen lebt, wenn man mit ihnen seinen Lebensraum teilt. Dies trifft für die Vermittlung von Environment-Kunst in besonders hohem Masse zu. Das Kunsthotel Teufelhof verfügt über acht Zimmer, die in den ersten neun Jahren in drei Serien jeweils von einer Künstlerin oder einem Künstler als Environment gestaltet wurde. Dabei war es ihnen freigestellt, direkt auf die Wände zu malen oder mit Materialien in den Raum zu arbeiten. Als Vorgabe wurden die Räume so eingerichtet, dass sie rechteckig und weiss gestrichen zur Verfügung stehen. Die Bäder und die Infrastruktur eines Hotelzimmers befinden sich jeweils in Nebenräumen. Die dazu führenden Türen sowie die eingebauten Wandschränke durften selbstverständlich ebenfalls übermalt werden. Die einzige Bedingung an die Künstler/-innen war, dass die Räume anschliessend von den Gästen bewohnt werden können. Der letzte Wechsel fand während den Monaten Juli/August 2006 statt.

Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass gerade viel reisende Geschäftsleute es ausserordentlich schätzen, in einer individuell gestalteten Umgebung wohnen zu können. Nicht nur die als bewohnbare Kunstwerke gestalteten Zimmer im Kunsthotel, sondern auch jene im Galeriehotel sowie die ganze Atmosphäre im Teufelhof vermitteln das Gefühl, nicht in einem anonymen Hotel, sondern bei «Freunden» untergebracht zu sein.

(Die Beschreibung der einzelnen Arbeiten sowie Fotos finden Sie auf der Hauptseite unter der Rubrik "KUNSTHOTEL")
Die erste Gestaltung der Kunstzimmer erfolgte im Mai 1989.
Folgende KünstlerInnen haben einen Raum gestaltet:
  • Anna Oppermann, Hamburg / D
  • Joos Hutter, Basel / CH
  • Flavio Paolucci, Biasca / CH
  • Ueli Berger, Bern / CH
  • Hubertus Gojowczyk, Krefeld / D
  • Petr Hrbek, Stuttgart / D
  • Noël Cuin, Bordeaux / F
Die zweite Gestaltung der Kunstzimmer erfolgte in den Monaten Juli/August 1991.
Folgende KünstlerInnen haben einen Raum gestaltet:
  • Marie Bourget, Paris / F
  • Werner Buser, Basel / CH
  • Hubertus von der Goltz, Berlin / BRD
  • Hubertus Gojowczyk, Krefeld / BRD (blieb bestehen)
  • Guido Nussbaum, Basel / CH
  • Klaus Schmidt, Berlin / BRD
  • René Straub, Gruppe ABR, Stuttgart / BRD
  • Felice Varini, Paris / CH
Die dritte Gestaltung der Kunstzimmer erfolgte in den Monaten Juli/August 1994.
Folgende KünstlerInnen haben einen Raum gestaltet:
  • Peter Vogel, Freiburg i.Br. / BRD
  • Peter Rösel, Frankfurt a.M. / BRD
  • Brigitte Kordina, Wien / A
  • Ruth Handschin, Zürich / CH
  • Simone Mangos, Sydney / Berlin / AUS
  • Sue Irion, Basel / CH
  • Liliane Csuka, Paris / CH
  • Teres Wydler, Zürich / CH
Die vierte Gestaltung der Kunstzimmer erfolgte in den Monaten Juli/August 1998.
Die acht Zimmer wurden von Dominique Thommy-Kneschaurek zum Thema «Zeit» gestaltet.

Die fünfte Gestaltung der Kunstzimmer erfolgte in den Monaten Juli/August 2002.
Die acht Zimmer wurden von Dominique Thommy-Kneschaurek zum Thema «TRäume» gestaltet.