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Kunst zu Gast im Galeriehotel



Die Kunstsammlung der Versicherung Nationale Suisse
Zurzeit ist die erste Ausstellung „Basler Künstler aus der Sammlung Nationale Suisse“ an sieben Tage der Woche im Galeriehotel, im Restaurant Atelier, im Raum Shine und Dine sowie im Café/in der Bar frei und kostenlos zu besichtigen.

Ab einem späteren Zeitpunkt wird die Folge-Ausstellung „Schweizer Gegenwartskünstler aus der Sammlung Nationale Suisse“ in den gleichen Räumlichkeiten eingerichtet.

Begleitet wird die momentane Ausstellung im Teufelhof von Werken aus der Sammlung Nationale Suisse durch eine Ausstellung im Galeriehotel zweier Künstlerinnen und eines Künstlers aus Basel; alle drei sind weit über Basel hinaus anerkannte und arrivierte Kunstschaffende.

Simone Berger
Geboren 1959 in Basel. Schule für Gestaltung in Basel. 1982-83, 1985-86 Rietveld Academie in Amsterdam; 1988-89 Cooper Union in New York. 1985 Eidgenössisches Austauschstipendium; 1991/1992 Künstlerstipendium der Stadt Basel. Studienaufenthalte in Mailand und in Taiwan. Ausstellungen im In- und Ausland. Dozentin an der Schule für Gestaltung Basel. Ab den 1990er-Jahren verschiedene Aufträge für Kunst am Bau.

Nach einer Anfangsphase als Malerin beginnt Simone Berger mit der Videokamera Ausschnitte aus dem Alltag zu filmen und daraus Stills in aufwendiger Technik in komplexe Siebdrucke umzusetzen. Als konzeptuell arbeitende Künstlerin kombiniert Simone Berger verschiedene visuelle Medien wie Video, Film und Fotografie mit ihrer expressiven Siebdrucktechnik und malerischen Eingriffen zu «Medialen Montagen», wie sie die Arbeiten bezeichnet.

Simone Berger hatte bereits im Jahre 2002 zusammen mit Carlos Varela eine Ausstellung im Galeriehotel des Teufelhofs.

Sue Irion
Geboren 1958 in Basel. 1981-84 Malfachklasse und Bildhauerfachklasse in Basel. Weiterbildung bei Raphael Worrick und Allan Kaprow in den USA. Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Lebt in Basel und Florida.

Nach ihrer Ausbildung arbeitete Sue Irion zuerst als Malerin. Beeinflusst von experimentellen Fototechniken vermengt sie ab 1992 Malerei und Fotografie und entwickelt 1994 eine Mischtechnik mit Fotoemulsion. Sue Irion kann als eine Vertreterin der Pop Art betrachtet werden. In der Wahl der Motive und der Farben folgt sie den grossen amerikanischen Vorbildern. Es geht der Künstlerin aber nicht darum, Alltagsgegenstände durch die Darstellung zu erhöhen, sondern sie als Ausgangspunkt einer Geschichte zu verwenden und Assoziationen auszulösen. Monochrome Farbgebung und Gegenständlichkeit sind Ausdruck ihrer Bildsprache.

Sue Irion stellte auch schon im Jahre 1995 im Teufelhof aus, und zwar in der damaligen Weinstube (heute Atelier) und im Café/in der Bar; zudem gestaltete sie das Zimmer Nr. 6 im Kunsthotel im Rahmen der damals alle drei bis vier Jahre wechselnden Ausstellungen.

Serge Hasenböhler
Geboren 1964 in Kleinhüningen bei Basel, Sohn des Malers Niklaus Hasenböhler. 1983-1986 Ausbildung und Arbeit als Filmoperateur. 1986 Vorkurs und 1987 Basiserweiterungsklasse «Zeit und Bewegung» an der Schule für Gestaltung, Basel. 1986-1991 Ausbildung zum Fotografen und Mitarbeit bei Georg Freuler, Basel. Seit 1988 freischaffend.

Serge Hasenböhler begann mit Arbeiten in der Bildsprache der Reportage- und Reisefotografen. Er fotografierte in Basel, Paris, Italien in Rumänien kurz nach der Öffnung zum Westen, und in New York. Ausgehend von der Darstellung verschiedener sozialer oder informeller Gruppen fotografierte er auch in einem hinduistischen Tempel in Basel. Im Verlauf dieser Arbeit erwachte sein Interesse an der Stillleben-Fotografie, der bis heute ein Grossteil seiner künstlerischen Arbeit gewidmet ist. 2005 begann eine konzentrierte Auseinandersetzung mit der Landschaftsfotografie, vor allem in der Reihe «Unter Bäumen». Seit 1997 fotografiert Serge Hasenböhler auch digital.

nationale_suisse_flyer (pdf, 8.8 MB)
nationale_suisse_plakat (pdf, 583.0 KB)