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Ein Ausblick auf das 2012. Wie es eben doch gut kommt!

Tatsächlich!

Raphael Wyniger, 06. Januar 2012

Crisis? What crisis?
Nach dem Ende von 2011 und den zahlreichen Ausblicken in den Medien und auch an Neujahrs-Apéros aufs Jahr 2012 mag ich das ewige Lamentieren über die Krise nicht mehr hören.

Auch wenn einige Worte und Ausblicke sogar witzig sind (zum Beispiel – gehört am Neujahrs-Apéro des Gewerbeverbandes Basel-Stadt zum Thema Prognose und Vergangenheitsbewältigung: «Das einzig Gute am 2011 ist der Fakt, dass es besser war als das 2012 sein wird»), habe ich das Thema satt.

Denn ich glaube: Wenn alle von etwas reden, dann trifft es auch ein. Oder anders gesagt: Wenn man sich darauf konzentriert, dass es eine Krise geben wird, dann gibt auch es eine. Wenn das Jahr 2012 schlimmer sein soll als das vergangene, dann wird es auch schlimmer. Wer an das Negative glaubt, erlebt Negatives. Wenn ich ganz fest an Blau denke, dann sehe ich blau. So einfach ist das.

Und so einfach ist es eben auch umgekehrt: Denn wenn ich Zuversicht versprühe, dann wird es gut. Wenn ich an ein gutes Jahr glaube, dann trifft dies auch ein. Wenn ich an unsere Wirtschaft glaube, an die Massen in den Strassen am Weihnachtsverkauf denke, die Signale eben positiv deute, dann, ja dann wird das 2012 besser als das Vorjahr.

Wenn ich also positiv denke, dann wird das Positive kommen. So einfach ist das.
Und somit: Trotz Maya-Kalender und dem angesagten, drohenden Ende der Zivilisation, trotz Prognosen und Schwierigkeiten, trotz Schuldenkrise und Frankenstärke: Ich glaube, dass das Jahr 2012 gut wird. Empirisch erwiesen? Statistisch unterlegt? Nein. Es wird gut, weil ich eben daran glaube und fest davon überzeugt bin. Mich eben darauf konzentriere, dass es ein gutes Jahr wird.

Und nicht umgekehrt. Und wenn das viele tun – dann wird es für viele gut. Last uns also eine Bewegung starten: Die Positiv-Denker, die Vertrauen-Geber, die Krisen-Vertreiber, die nach Vorne-Schauer – vereinigt euch! Ich bin sicher, wir setzen uns durch.