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Neue Ausstellung im Galeriehotel - Hommage an eine aussterbende Gattung



Aktuelle Ausstellung im Galeriehotel


In der heutigen Zeit der Short Messages in verschiedensten Formaten gerät das Post-kartenschreibens langsam aber stetig in Vergessenheit und die Postkartengrüsse erhal-ten den vergleichbar unzeitgemässen Stellenwert einer von Pferden gezogenen Gott-hardkutsche im Vergleich zu einem Karibikflug mit Easy Jet. Heutige Postkarten haben einen nostalgischen, aber kaum noch einen Gebrauchswert. Aus diesem Grund möchte die aktuelle Ausstellung im Galeriehotel dieser wohl mit der Zeit «aussterbenden» Gattung ein kleines Denkmal setzen. Dabei geht der Blick auf die Geschichte der Postkarte bis zu ihrem Anfang zurück.

Wir hatten das grosse Glück, dass mir Frau Marielotte Weber die Postkartensammlung ihres Vaters zur Verfügung stellte. Darin sind Postkarten zu den unterschiedlichsten Themen zusammengetragen. Aus dieser Fundgrube ist nun in jedem Hotelzimmer eine jeweils themenbezogene Auswahl von alten Post-karten als Vergrösserungen zu sehen.

Doch auch der Bogen zur heutigen Zeit ist geschlagen. In den Hotelfluren ist zusätzlich zu den Vergrösserungen ein bunter Mix von Originalkarten an die Wände gepinnt. Karten, die wir von Freunden und Bekannten erbettelt, auf Flohmärkten aufgestöbert oder von Touris-musorten erbeten haben. Dabei wünschen wir uns, dass diese Ansammlung täglich weiterwächst. Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich von Ihren alten Postkarten trennen können, dann senden Sie sie doch einfach an den Teufelhof. Aber auch einzelne Kartengrüsse freuen uns. Bei Ihrem nächsten Besuch im Teufelhof dürfen Sie dann gerne die Ausstellung durchstreifen und nach Ihrer Grussbotschaft suchen.

Unser Dankeschön geht an Frau Marielotte Weber in Basel,
die uns die Postkartensammlung ihres Vaters zur Verfügung gestellt hat

sowie an fotopresto von Vitty und Marianna Ciarletta am Rheinsprung 5 in Basel, die uns die Vergrösserungen zu einem wirklich tollen Freundschaftspreis geliefert haben.

Die Ausstellung wurde konzipiert, geplant und realisiert von Dominique Thommy