de | en | fr

Die neue Weinregion: unsere!



Eine Binsenweisheit sagt: Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Deshalb haben wir das Thema für unsere neue Weinregion – ab dem 1. April 2012 – ganz bewusst gewählt. Denn: Im regionalen Weinbau ent-steht Grosses! Und die Region hier in Basel ist halt grenzübergreifend. Damit gemeint ist das Elsass, die Region Baden und eben auch: das Baselbiet, unser Nachbarkanton. Sind das Elsass und Baden seit jeher bekannt für her-vorragende Weine, war das bis anhin im Baselbiet nicht der Fall. Doch: Baselland hat kräftig aufgeholt und bringt heute Weine von Winzern auf den Markt, die Aufsehen erregen und aufhorchen lassen. Wie der Pinot Noir „Hohle Gasse“ von der Familie Jauslin aus Muttenz. Ja, aus Muttenz! Die Ortschaft gleich neben Basel. Der Wein ist mehrfach ausgezeichnet und schmeckt, ich kann es nicht anders schreiben, traumhaft. Und auch andere Produzenten begeistern: Zum Beispiel die Genossenschaft „Sydebändel“, die Kellerei „Siebe Dupf“ oder auch Mathias Gubler aus Maisprach. Sie alle – und noch einige mehr – bringen eine neue Dimension in den regionalen Weinbau, und eine Qualität in die Flasche, die vorgestellt gehört! Und wir tun das nun.

Erstklassiges Klima
Das Klima im Baselbiet ist für den Weinbau hervorragend geeignet. Dieses ist beeinflusst von der Oberrheinischen Tiefebene, welche via Burgundische Pforte eine Verbindung zum Mittelmeerraum hat. Die Folge davon ist eine Er-wärmung, welche im Frühjahr am deutlichsten spürbar ist, wenn die Kirschbäume in den Lagen nahe an der Birs und am Rhein sehr früh aufblühen. Die Rebe als Wärme-liebende Pflanze profitiert von dieser Klima-gunst. Dazu kommt, dass das ganze Gebiet an der Nordabdachung des Juras im Herbst viel weniger Nebel kennt als das schweizerische Mittelland. Diese Sonnenstunden helfen beim Ausreifen der Trauben. Also eine prädestinierte Weinregion, die endlich aufgewacht.
Ergänzt wird das heute noch beinahe unbekannt Wein-Baselbiet mit Weinen aus dem Elsass. Von unserem Freund Marc Tempé, welcher Weine kreiert, die einem das Augenwasser in die Augen treiben. Einen Gewürztraminer beispielsweise, Jahrgang 2006, in Perfektion! Oder André Ostertag mit seinen tollen Riesling- oder Sylvaner-Weinen. Und aus der Region Baden bringen wir unter anderen die Weine von Ziereisen in den Teufelhof. Ein fulminantes Paket, im Offenausschank im Teufelhof!

Und offenbar auch zeitgemäss. Denn im Trend ist, gemäss Trendforscher, die sogenannte «100-Meilen-Diät: Regionale Küche und Produkte erleben ein Comeback». Diese Diät besagt, dass alle Produkte, die im Umkreis der Region angebaut werden oder aus dieser herkommen, heute auf grösste Ressonanz stossen. Gut für uns: Denn der Teufelhof setzt bei allen Konzepten in der Küche auf Regionalität mit unseren Lieferanten und Produzenten – seit jeher. Und jetzt vermehrt auch noch in der Weinkarte. Schön, dass die Zeit für uns arbeitet.

Raphael Wyniger

Gut zu wissen:
- Alle Weine der Teufelhof-Weinkarte können im Weinladen falstaff gekauft werden. Zu günstigen Ladenpreisen. Der Laden ist via Rezeption immer zu-gänglich.
– Im Restaurant Atelier sind 20 Weine im Offenausschank auf der Karte.
– Die Weine von Ziereisen werden am Freitag, 1. Juni 2012 mit einem Menu von Michael Baader und Aschi Zahnd anlässlich eines Wine & Dine-Anlasses vorgestellt.
- zur Themenkarte